Non-Profit
Jeden Tag eine gute Tat
Karten, die zu freundlichen Gesten inspirieren
Worauf auch immer sie gründen - ob auf einem Spiel, der Servicephilosophie einer gastronomischen Einrichtung auf der mit dem Tragen einer bestimmten Bekleidungsmarke verbundenen Verpflichtung - auf spontane nette Gesten reagiert das Umfeld fast immer mit warmem positiven Zuspruch.
Doch solche Handlungen, die auf Liebenswürdigkeit und Freundlichkeit beruhen, gibt es nach Meinung des in New York ansässigen Unternehmens KIND Snacks viel zu wenige. Deshalb hat KIND Snacks nun den Versuch unternommen, die Menschen mit Hilfe von Karten zu mehr Freundlichkeit und Nächstenliebe zu animieren. KIND ist eine preisgekrönte Marke der in Australien hergestellten all-natural fruit and nut bars von Peace Works, einem so genannten not-only-for-profit Unternehmen, das seine Produkte von Hand fertigen lässt. Nun hat das KIND-Team die KINDED-Bewegung ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, andere Menschen zu ermutigen, ihre Mitmenschen mit spontanen herzlichen Gesten zu überraschen.
Interessenten können sich zunächst einmal über die KINDED-Website eine Karte besorgen. Dann steht der Ausführung eines Aktes der Freundlichkeit nichts mehr im Wege: ob sie nun jemandem helfen, eine schwere Tasche zu tragen, den Regenschirm mit einer anderen Person teilen oder ihrem Tischnachbarn einen Kaffee ausgeben. Und im Zuge der netten Geste wird die Karte einfach an den Begünstigten weitergegeben. Und dieser wiederum kann nun ebenfalls für einen Mitmenschen etwas Gutes tun und dabei die Karte an ihn übergeben. Das wahrscheinlich Interessanteste an der Sache ist, dass jede Karte mit einem Erkennungscode versehen ist, der auf der Website abgebildet werden kann. Auf diese Weise können alle Teilnehmer genau nachvollziehen, wie das Band der Freundlichkeit immer länger geknüpft wird und die herzlichen Gesten um die ganze Welt gehen. Es ist das, was Insidermedien den OFF=ON-Trend nennen würden.
Die Erklärung der KINDED Website lautet: „KINDED Karten sind dazu da, die beiderseitige Verlegenheit und Unbeholfenheit zu überwinden, die oft mit dem Vollzug unerwarteter Gesten der Nächstenliebe verbunden ist. Die KINDED-Karte verleiht die Lizenz zum „Gutes tun" und erklärt gleichzeitig, warum derjenige es tut. Das heißt, wenn man bei Starbucks von einer fremden Person einen Kaffee zusammen mit einer KINDED-Karte bekommt, fühlt man sich nicht unwohl, im Gegenteil: Man versteht, dass die Karte nur auf der Durchreise ist und die Person eben das tut, was vorher auch für sie getan wurde."
Laut der Kartencode-Aufzeichnungen der Website wurden allein bis Oktober dieses Jahres mehr als 700 „KINDINGS", das heißt spontane gute Taten vollbracht. Als zusätzliche Motivation dient ein Gewinnspiel: Am 29. Januar nächsten Jahres wird unter den Teilnehmern der bis dahin längsten Kette freundlicher Gesten ein Gewinner ausgelost, der die Chance auf die Erfüllung eines echten Wunsches bekommt.
Es gab im Laufe der Jahre etliche Markenartikel, bei deren Erwähnung jedermann sofort an Genusssucht, Befriedigung des eigenen Egos oder sogar Habgier dachte. Und gerade in der heutigen Zeit, die doch von Abscheu gegen die so genannte Corporate-World geprägt ist, macht es mehr denn je Sinn, den Blick auf das Wesentliche im Leben zu richten, nämlich auf Herzlichkeit und Freundlichkeit.
Kontakt: www.kinded.com
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| Quelle: Pro-Linux |
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