Transport
Transportkapazitäten besser ausnutzen
Intentionsbasierter Versand nun auch in Großbritannien
Angesichts der Tatsache, dass intentionsbasierter Versand sich gegenwärtig wie ein Lauffeuer ausbreitet, überrascht es nicht, dass er nun auch Großbritannien erreicht hat. Erst im vergangenen Jahr nahm das Online-Portal Shiply seinen Betrieb auf. Shiply fungiert wie ein Marktplatz. Transportunternehmen können für auf Shiply registrierte Warensendungen kostenfrei Angebote abgeben.
Alles verläuft ganz einfach: Nachdem sich der Verbraucher auf Shiply einen Online-Account eingerichtet hat, erstellt er für die Ware, die er versenden möchte, ein Lieferprofil. Dazu gehören Abholtermin und -ort sowie Details über Transport und Zustellung der Ware. Grundsätzlich kann der Kunde jede Art von Lieferware auf Shiply registrieren - angefangen von der Plastikflasche bis hin zum Automobil.
Jegliche Anbieter von Transportleistungen können nun für das eingegebene Lieferprofil ein Angebot erstellen. Das Konzept des Portals Shiply gibt Verbrauchern die Möglichkeit, bis zu 75 % an Versandkosten einzusparen, denn es ist offensichtlich, dass konkurrierende Anbieter bemüht sind, sich gegenseitig preislich zu unterbieten. Andererseits lohnt sich der Einsatz auch für das Transportunternehmen. Kann es doch mit Hilfe von Shiply ungenutzte Ladekapazitäten in Gewinn umsetzen. Natürlich können die Anbieter von den Nutzern auch bewertet werden. Für so manchen Neukunden sind gute Referenzen ausschlaggebend, um sich für einen bestimmten Anbieter zu entscheiden.
Die Ladelücke schließen
Laut Statement der Firma Shiply nutzen LKWs maximal 75% ihrer Ladekapazitäten. Im übertragenen Sinne heißt das: 25 von 100 LKWs fahren komplett ohne Ladung. Diese Lücke möchte Shiply schließen und es einerseits den Speditionsunternehmen ermöglichen, ungenutzten Laderaum zu Geld zu machen und andererseits Verbrauchern helfen, mit individuellen Angeboten Geld zu sparen. Und letztendlich sollte auch der Wert aus ökologischer Sicht nicht unterschätzt werden. Schließlich trägt die optimierte Nutzung der Transportkapazitäten auch zur deutlichen Reduzierung der Kohlendioxidemission sowie zur Verhinderung von Staus bei. Dieser Aspekt war es auch, der Shiply bei der diesjährigen Green Challenge den 2. Platz und eine Prämie von 100.000 Euro einbrachte.
Wie in jedem Business gilt auch bei Shiply das Motto: die beste Dienstleistung hat nur dann Erfolg, wenn sie die kritische Masse der Nutzer auch erreicht und anspricht. Hier hat Shiply einen innovativen Kanal entdeckt, um potentielle Kunden zu gewinnen: ein spezielles Widget (Dienstprogramm) wird in die Angebote der Auktionsseite eBay integriert. Auf diese Weise erhalten potenzielle Bietende bei eBay an Ort und Stelle preiswerte Versandangebote von Shiply.
Inzwischen sind bei Shiply mehr als 4.000 Transportfirmen und Reedereien registriert. Hier wird durch intelligente Verknüpfung von Angebot und Nachfrage aktiver Umweltschutz realisiert. Und die Möglichkeiten sind längst nicht ausgeschöpft.
Kontakt: www.shiply.com
LicketyShip: Ware bestellt - in 4 Stunden zugestellt
Als Licketyship.com im Herbst 2006 erstmals online ging, ahnten die Gründer kaum, dass sie einmal zahlreiche Unternehmenspreise damit erzielen würden, zum Beispiel den Notre Dame Business Plan 2006.
Licketyship.com aus Kalifornien (USA) verblüfft seine Kunden mit einer neuartigen Geschäftsidee, der schnellstmöglichen Zustellung von bestellter Ware aus Online-Shops. Dabei versprechen sie nicht die garantierte Zustellung am nächsten Werktag, was logistisch bereits eine anspruchsvolle Herausforderung darstellt, sondern - die Zustellung nach 4 Stunden!Wie funktioniert das System Licketyship?Robert Pazornik, der Hauptgründer von Licketyship.com, sah, vor welchen großen logistischen Herausforderungen Post- und Lieferservices stehen, die einen Over-Night-Service... weiterlesen
Versand ohne Adressangabe
Ein Anbieter macht sich das Bedürfnis sozialer Netzwerke nach Diskretion zu Nutze
Eine durchaus interessante Geschäftsidee findet man zur Zeit auf der Webseite SendSocial.com. Dieser Dienst startete vor einigen Monaten in Großbritannien und erlangte besonders die Sympathie der Nutzer von so genannten Sozialen Netzwerken.Laut SendSocial.com soll die Geschäftsidee es ermöglichen, Pakete zu empfangen, ohne dabei die eigene Anschrift zu verraten. Die Gründer dieser Geschäftsidee waren einige Unternehmen, die in Zusammenarbeit mit der Otto-Tochter Hermes diesen Dienst entwickelten.Aufgrund der Befürchtung, dass ihre Daten nicht vertraulich... weiterlesen
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In der heutigen Zeit könnte man fast meinen, dass der klassische Brief ausgestorben sei...
Dass kommt nicht zuletzt daher, dass so gut wie alle Schreiben per E-Mail hin und her gesendet werden. Egal ob beruflich oder privat, die elektronische Post ist unkomplizierter, schneller, günstiger und die Wahrscheinlichkeit dass eine E-Mail verloren geht, ist verschwindend gering.Jedoch gibt es Situationen, in denen man einen Brief und keine E-Mail in das Ausland versenden muss. Vielleicht hat der Empfänger keinen Internetanschluss oder man kennt einfach die E-Mail Adresse nicht. Um auch hier Kosten zu sparen, hat sich der Anbieter BlueMailCentral eine schlaue... weiterlesen
Mobiler Service
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Unbestritten, mehr und mehr etabliert sich das Fahrrad als selbstverständliches dem Auto vorzuziehendes Personentransportmittel im Straßenverkehr. Und wie die Zahl der Fahrräder auf den Straßen ansteigt, mehrt sich auch die Menge an platten Reifen und gerissenen Fahrradketten. Dieser Umstand birgt für innovative, Fahrrad-begeisterte Unternehmer ganz neue Chancen: mobile Fahrrad-Werkstätten.So, beispielsweise, in den Niederlanden. Dort bieten Firmen wie Fix Fiets und Bikemobiel für ihre Kunden Hausbesuche an. In ihren mobilen als Werkstatt ausgestatteten... weiterlesen
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Künftig aktuelle Benzinpreise für Navigationsgeräte von NAVTEQ
MADRD/SPANIEN (16.02.2010): Der Hersteller von Kartenmaterial für Navigationsgeräte NAVTEQ wird in Zusammenarbeit mit dem französischen Startup-Unternehmen ...
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Das Elektroauto-Startup Tesla Motors will nach den Plänen seines neuen Europachefs Cristiano Carlutti massiv nach Europa expandieren. ...
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