Catalista - Gute Taten leicht gemacht
Das Konzept hinter Catalista ist eine frische Geschäftsidee auf dem Gebiet Non-Profit eines jungen Unternehmens, der Catalista, LLC.
Es wurde im April 2009 in San Francisco gegründet. Die Gründerin ist Catalina Ruiz-Healy. Sie hat über 15 Jahre Berufserfahrung sowohl in Privatwirtschaft und Politk als auch in der Wohltätigkeit und auf dem Non-Profit-Sektor.
Nach Angaben von Catalista ist in den USA die Bereitschaft, ehrenamtlich tätig zu werden, seit dem Jahre 2001 um satte 27 Prozent gesunken. Das Unternehmen möchte diesem Trend entschlossen entgegenwirken und hat sich die Förderung ehrenamtlicher Tätigkeiten auf die Fahnen geschrieben.
Die innovative Geschäftsidee auf dem Gebiet Non-Profit präsentiert sich zeitgemäß mit dem griffigen Werbeslogan "Do good. It's easy" und einem in beschwingten Farben gehaltenen Webauftritt auf www.catalista.net.
Wie funktioniert Catalista eigentlich?
Catalista ist eine kostenfreie Applikation, die bereits für einige relevante Endgeräte verfügbar ist, darunter natürlich das iPhone von Apple, aber auch auf dem iPod Touch und dem T-Mobile G1 mit dem Betriebssystem Android lässt sich das Programm bereits nutzen.
Catalista hilft dem Nutzer rasch und vor allem vor Ort direkt in seiner Gemeinde oder Kommune interessante und spannende Möglichkeiten zu finden, ganz unbürokratisch wohltätig zu werden. Sei es als Helfer für ältere Menschen oder bedürftige Kinder, durch kostenlose Mitarbeit bei notwendigen Arbeiten im Stadtbild oder natürlich schlicht und einfach durch eine Spende. Danach bietet sich dem Nutzer noch die Möglichkeit, die Tätigkeit zu bewerten und seine oder ihre Erfahrungen mit den Mitmenschen zu teilen. Das gute Beispiel einzelner macht dabei sicher schnell Schule motiviert andere Menschen dazu, ebenfalls ehrenamtlich tätig zu werden.
Woher kommen die Angebote, die durch Catalista mobil verfügbar sind?
Das wichtigeste Partnerunternehmen von Catalista ist die Internet-Plattform "All for Good". Über deren offene API, die Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung, hat Catalista Zugriff auf alle Datenbanken von "All for Good". Dort finden sich mehr als 200.000 Angebote aus den gesamten USA, die es ermöglichen, wohltätiges Engagement an den Tag zu legen. "All for Good" sammelt Angebote und Optionen und stellt sie online zur Verfügung. Catalista geht nun einen Schritt weiter und macht diese Informationen mobil verfügbar und ermöglicht so mehr Spontanität bei den Freiwilligen. Unerwartete und ungeplante Freizeit kann so nun auch gewinnbringend für die Gemeinschaft genutzt werden.
Wer ist die Zielgruppe von Catalista?
Generell soll natürlich jeder angesprochen werden, der spontan oder geplant etwas Zeit für eine ehrenamtliche Tätigkeit in seiner Gemeinde oder Kommune aufbringen möchte. Auf Grund des jugendlich frischen Auftritts und der direkten Verbindung mit dem Social Network "Facebook" wird Catalista allerdings primär wohl junge Menschen mit Engagement erreichen.
Warum ist das Geschäftsmodell für den deutschsprachigen Markt interessant?
In Deutschland gibt es eine lange Tradition des Ehrenamtes und heute engagiert sich beinahe jeder dritte Mensch ehrenamtlich. Auf Grund dessen ist es gut denkbar, das die Geschäftsidee aus Kalifornien in Deutschland auf fruchtbaren Boden fällt. Wenn auch die Bereitschaft zur ehrenamtlichen und gemeinnützigen Tätigkeit bei jungen Menschen wohl etwas weniger ausgeprägt ist als bei älteren, so dürfte die Ansprache über "Facebook", die einfache Nutzbarkeit über Applikationen für trendige Smartphones wohl auch in Deutschland bestens funktionieren.
Entscheidend ist aber natürlich eine mit "All for Good" vergleichbare Internet-Plattform für den deutschsprachigen Raum zu finden oder neu aufzubauen und damit zahlreiche Angebote für wohltätiges Engagement überhaupt erst für den Nutzer verfügbar zu machen. Falls dies gelingt, so wird die Geschäftsidee von Catalista auch in Deutschland im Bereich Non-Profit einiges bewegen können.
Kontakt: http://www.catalista.net/
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