Der eigene Sexshop als lukratives Businessmodell
Fast jede Branche wurde von der Krise getroffen. Schlechte Auftragslage und immer höhere Ausgaben werden zu einem ernsthaften Problem. Darüber kann die Erotik-Branche nur lachen.
Alle Firmen die in dieser Branche tätig sind schreiben fortlaufend schwarze Zahlen und können die Auftragsanfragen kaum bewältigen. Wenn auch Sie in Zukunft gute Geschäfte machen wollen, dann sollten Sie einmal ernsthaft über die Eröffnung eines Sexshops nachdenken.
Der Sexshop im Wandel der Zeit
Früher war das Geschäft mit der Erotik verpönt. Die prüden Deutschen zogen sich zum Sex lieber ins stille Kämmerlein zurück und praktizierten den „0815" - Sex. In den 70er Jahren fielen dann die Hemmungen und Sex wurde ein öffentliches Gesprächsthema. Die ersten Sexshop hielten Einzug in die Städte. Allerdings siedelten Sie sich meist in der Nähe von Rotlichtvierteln an. Im Laufe der Jahre eroberte die Erotik dann auch immer mehr die deutschen Wohnzimmer. Im Fernsehen wird regelmäßig gestrippt, im Internet kann man gezielt nach erotischen Dates suchen und selbst langverheiratete Ehepaare experimentieren mit Dildos oder tragen sexy Dessous. Die Erotik ist in der heutigen Zeit ein fester Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Egal Privathaushalt, Swinger-Clubs oder Bar, alle wollen mit erotischem Spielzeug, Dessous, Pornofilme oder erotischer Literatur versorgt werden.
Der Online-Verkauf
Trotz aller Offenheit ist das Geschäft mit der Erotik noch immer nicht ganz gesellschaftsfähig. Wer es sich nicht gleich mit den konservativen Nachbarn oder dem örtlichen Pfarrer verscherzen möchte, der sollte seine Ware lieber Online anbieten. Das geht ziemlich unkompliziert und man kann dabei sogar anonym bleiben, indem man sich einfach einen Firmenamen zulegt. Sie können Ihre Ware über eine eigene Webseite verkaufen. Dazu benötigen Sie einen professionellen Webdesigner, der die Homepage konzipiert. Machen Sie möglichst viele Angaben zum einzelnen Produkt. Der Kunde sollte auch mit Hilfe einer Suchfunktion einen schnellen Zugriff auf die einzelnen Artikel haben. Selbstverständlich dürfen Fotos und Preisangaben nicht fehlen.
Der Online-Verkauf über eBay
Die einfachste Art der Selbstständigkeit im Bereich Erotik führt sicherlich über eBay. Um Ihre Ware hier zu verkaufen brauchen Sie fast keine Vorkenntnisse und nur ganz wenig Startkapital. Lediglich ein großer Lagerraum ist nötig. Dann brauchen Sie noch viel Zeit, denn der Verkauf über eBay ist zeitaufwendig. Sie müssen die Ware zunächst fotografieren und dann bei eBay einstellen. Nach der Auktion muss die Ware verpackt und verschickt werden. Der logistische Aufwand wird dabei oft unterschätzt.
Das richtige Sortiment
Das Geschäft mit der Erotik ist vielfältig. Bestellen Sie sich zunächst einmal einen Katalog bei Beate Uhse oder bei Oreon. Sie werden staunen, was es dort alles zu kaufen gibt. Wenn Sie mit den Großen konkurrieren wollen, dann müssen Sie das gesamte Sortiment in Ihr Verkaufsprogramm aufnehmen. Das wird gerade zu Beginn kaum möglich sein. Daher sollten Sie Ihre Auswahl minimieren und spezialisieren. Sie könnten zum Beispiel nur Dessous für Sie und Ihn verkaufen. Oder Sie nehmen Dessous in Ihr Programm und erweitern diese mit Sexfilmen oder pornographischen Bildern. Was Sie letztendlich verkaufen, hängt ganz von Ihnen selber ab. Surfen Sie doch einfach mal im Internet und schauen Sie, was die Konkurrenz so anbietet. Lassen Sie sich inspirieren und achten Sie immer darauf, welche Artikel am besten laufen.
Diskretion geht vor der Werbung
Normalerweise gehört Ihr Firmenstempel überall hin. Das mag für alle anderen Branchen zutreffend sein, gilt aber nicht für die Erotik-Branche. Hier ist Diskretion die Basis für gute Geschäfte. Egal ob Ihr Kunde die Ware bei eBay ersteigert oder über Ihre Website ordert, bei der späteren Lieferung müssen Sie einige Dinge beachten. Sorgen Sie dafür, dass auf dem Briefumschlag oder dem Paket nichts auf einen erotischen Versandhandel hindeutet. Zudem sollte die Ware so verpackt sein, dass man von außen nicht auf den Inhalt schließen kann.
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