Ein Nest gegen die Armut bauen

Nest - das Non-Profit Netzwerk für Unternehmerinnen aus aller Welt.

Soziales Engagement, Unternehmergeist und die künstlerische Tradition von Frauen aus aller Welt bilden für Rebecca Kousky eine untrennbare Einheit. Diese Aspekte stellen die Grundpfeiler des "Nestes" dar, das die junge Amerikanerin baut. Es ist ein Nest voller Frauen mit Kreativität und Tatendrang, die in armen Ländern und unter schlechten Voraussetzungen leben, deren Familien nicht genug zu essen haben und die ihre Armut zu oft wie eine Tradition weitergeben, obwohl ihre künstlerischen Fähigkeiten eine viel wichtigere Tradition sind.

 

Business und Tradition als Pfeiler

 

Rebecca Kousky ist Geschäftsfrau. Mit nur 24 Jahren gründete die Amerikanerin ein Unternehmen, das nicht nur stabil ist und wirtschaftlich gut organisiert, sondern das auch noch zukunftsweisend und sozial orientiert ist. Rebecca Kousky ist außerdem leidenschaftlich interessiert an Kunst, Design, Handwerk und sie liebt Traditionen, Familienverbände, die zusammenhalten und den Nestinstinkt, den sie den Frauen dieser Welt zuschreibt. Rebecca Kousky ist Visionärin. Deshalb konnte sie es bereits 2006 mit ihren 24 Jahren und einem gerade abgeschlossenen Studium schaffen, ihre Leidenschaften zu einer einzigartigen Geschäftsidee zu verknüpfen, die ihre wirtschaftlichen und ihre sozielen Interessen gleichermaßen befriedigt.

 

Hilfe zur Selbsthilfe

 

Nest heißt ihr Non-Profit Unternehmen, das einem klaren Konzept folgt:
Frauen aus Entwicklungsländern auf der ganzen Welt sollen mit Hilfe von Rebecca Kouskys Geschäftsmodell selbst zu Unternehmerinnen werden. Die hilfsbedürftigen Frauen bekommen von Nest Mikrokredite, die sie zur Existenzgründung nutzen können. Die Kredite können die Frauen, die Kunsthandwerk unterschiedlichster Art produzieren, zum Beispiel wieder abbezahlen, indem sie ihre Produkte über Nest verkaufen. Rebecca Kousky und ihre Mitarbeiter versprechen sich nicht nur eine Verbesserung der finanziellen Situation für viele Frauen von diesem Projekt. Sie sind ebenso stolz auf den kulturellen Austausch, den das Programm mit sich bringt. Die Nest Mitarbeiter bringen den Kredit beantragenden Frauen bei, wie sie ihr Projekt wirtschaftlich betreiben können und besprechen mit ihnen Designs, die sich auch vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika vermarkten lassen. Der amerikanische Markt profitiert von einer neuen Produktvielfalt und einem kulturell und kunsthandwerklich reizvollen Angebot, gefertigt von Frauen, die ihr Handwerk seit Generationen betreiben.

Nest arbeitet ganz bewusst mit dem Konzept des Mikrokedits.
Dieses Kreditmodell gibt es seit den 1970er Jahren. Es richtet sich an Menschen aus Entwicklungsländern, die über äußerst geringe finanzielle Mittel verfügen und sich oftmals in einem Teufelskreis der Armut bewegen. Eine generationenübergreifende Bedürftigkeit prägt das Leben vieler Menschen in Entwicklungsländern. Ein Ende scheint oft nicht in Sicht. Die Mikrokredite geben diesen Menschen eine neue Perspektive. Sie können ihre eigenen Geschäftsideen verwirklichen und die Familie selbst ernähren. Der Kredit wird in Raten nach und nach abbezahlt, so dass diese Menschen schließlich auf eigenen Beinen stehen können.

 

Nest richtet sich speziell an Frauen

 

Es stärkt sie als Unternehmerinnen mit neuem Selbstbewusstsein. In einer Welt, in der Arm und Reich sich ständig weiter voneinander entfernen, sind solche Konzepte besonders wichtig, um der wachsenden Armut in vielen Ländern entgegen zu wirken. Auch in Deutschland wächst das Bewusstsein für soziale Unterschiede, Schmuck aus fairem Handel wird immer beliebter. Mit einem Projekt wie Nest können visionäre Unternehmer nicht nur ihre wirtschaftlichen, sondern auch ihre sozialen Interessen verfolgen und die Welt ein bißchen gerechter machen.

 

Kontakt: http://www.buildanest.com/

 

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