Erinnerungen in Bild und Ton
So entsteht aus wertvollen Momenten eine Geschäftsidee
Für uns alle gibt es Momente, die wir niemals vergessen wollen. Aber wie können wir sie aufbewahren und ein Leben lang frisch und lebendig erhalten? Manche von uns notieren solche Momente in einem Tagebuch. Aber allzu oft wirken die Erinnerungen nachgelesen schal und enttäuschen uns. Auch Fotos bringen meist nicht das lebhafte Gefühl einer längst vergangenen Situation zurück. Nur wenige von uns nehmen den Aufwand auf sich, Erinnerungen mit dem Diktiergerät oder auf Tonfilm aufzunehmen, denn die technischen Voraussetzungen sind hoch und gleichzeitig ist es schwer, solche Erinnerungsstücke zu lagern und später wieder aufzufinden.
Eine Idee aus den USA
Genau vor diesem Problem stand Jennifer Furr, eine berufstätige Mutter aus den USA. Sie suchte eine einfache Möglichkeit, besondere Erinnerungen in Bild und Ton festzuhalten. Als sie auf dem amerikanischen Markt nichts fand, was ihr Problem löste, beschloss sie, ihre Arbeitsstelle zu kündigen und selbst eine Geschäftsidee zu entwickeln, die diese Lücke füllte. Nachdem sie über ein Jahr getüftelt, einen Prototyp entwickelt und schließlich zur Serienreife gebracht hatte, entstand daraus im Oktober 2009 PictureThatSound.
PictureThatSound
Jennifer Furrs Geschäftsidee sieht so aus: Sie bietet großformatige Karten aus hochwertigen Materialien in unterschiedlichen Designs an. Jede verfügt über einen Speicherchip mit 20 Sekunden Aufnahmekapazität und eine langlebige, leicht auswechselbare Batterie. Ein Zweierpaket Karten kostet 16,99$. Der Käufer kann auf seine Karte den gewünschten Sound einfach aufnehmen, Fotos aufkleben und Beschriftungen anbringen und verfügt so über ein langlebiges Erinnerungsstück, das einfach aufzuheben ist und ihm den Moment in Bild und Ton jederzeit zurückbringt.
Ein Beispiel
Das überzeugendste Beispiel der Geschäftsidee von PictureThatSound bietet eine Karte für werdende Mütter. Dort kann der Herzschlag des Babys bei der Voruntersuchung aufgenommen und dazu passend das Ultraschallbild aufgeklebt werden. Ihre Gedanken können Mutter oder Vater ebenfalls auf der Karte festhalten. Welche Überraschung, wenn das Kind später diese ersten Spuren seiner Existenz sehen und hören kann!
Promotion
Um ihre Idee bekannt zu machen, nutzt Jennifer Furr neben einer eigenen Homepage auch Facebook, wo ihre Idee schon nach wenigen Monaten eine große Fangemeinde hat. Auch Menschen außerhalb der USA melden zunehmend ihr Interesse an. Daher dürfte das System auch in Deutschland einiges Erfolgspotential haben.
Kontakt: http://www.picturethatsound.com
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