Gar nicht so abwegig: Das Geschäftskonzept Tier-Taxi-Service
Der Taxiservice speziell für kleine Haustiere ist eine interessante Geschäftsidee...
Welche Fragen sollte man sich zunächst stellen? Wer über die Gründung eines Haustier-Taxi-Services nachdenkt, sollte zunächst einen Businessplan aufstellen, um die Kosten zu überschlagen, die den voraussichtlichen Einnahmen gegenüberstehen. Dazu zählen natürlich die Anschaffungs- und Abnutzungskosten für das Haustiertaxi, das idealerweise ein geräumiger Wagen sein sollte, Tiertransportboxen, Halsbänder etc., aber auch laufende Kosten wie Benzin, Wartung und Reparaturen. Auch die eigenen Lebenshaltungskosten müssen abgeschätzt werden und nicht zu vergessen ist: die Gewinnspanne muss reichen, um Versicherungen, Steuern und krankheitsbedingte Ausfälle zu decken und ein Plus zu erwirtschaften. All dies muss in die Preiskalkulation einfließen. Ein Blick auf die Angebotspalette der Konkurrenz sowie deren Preise ist bei der Erstellung eines Geschäftskonzeptes sicherlich hilfreich.
Bewährt und erprobt
Zum Beispiel Karina's Pfötchentreff in Österreich bietet einen erfolgreichen Taxiservice an. Hier wird auf die persönliche Note Wert gelegt. Wenn Sie es schaffen, auf den ersten Blick Sympathie und Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen, dann werden diese Ihnen ihren Liebling auch ohne Sorgen anvertrauen. Man sollte sich eingehende Gedanken darüber machen, in welchem Umkreis man Aufträge annehmen will und kann. Es kann im Sinne der Rentabilität des Unternehmens sinnvoll sein, Termine so zu buchen, dass sie sich leicht überschneiden, um schneller schwarze Zahlen zu schreiben. Allerdings ist dabei Fingerspitzengefühl gefragt, denn Kunden, die man warten lässt, buchen selten zweimal einen Service, mit dem sie unzufrieden waren.
Marketing ist ein Muss
Werbung ist unerlässlich, ob über Flyer, Visitenkarten, Plakate, die Gelben Seiten oder das Internet. Empfehlungen über den Freundes- und Bekanntenkreis sind dabei unbezahlbar. Aber auch Ihre Kunden werden Sie gerne weiterempfehlen, wenn Sie es ihnen leicht machen. Halten Sie also immer ein paar Visitenkarten und Flyer bereit. Wenden Sie sich mit schwierigen Fragen an Experten! Professionelle Beratung ist bei der Existenzgründung nie fehl am Platz, speziell wenn es um das das Thema Steuern geht. Die Arbeitsagenturen aber auch private Anbieter bieten häufig Existenzgründungsseminare an, die einem eine erste Orientierung verschaffen. Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus eine Firma gründet, sollte unbedingt prüfen lassen, ob er Anspruch auf staatliche Förderungen hat. Wer mit dem Gedanken spielt, seinen Job für die Selbständigkeit zu kündigen oder ruhen zu lassen, kann ggf. darüber nachdenken, die Selbständigkeit zunächst auf Teilzeitbasis zu erproben, um Erfahrungen zu sammeln und einen Kundenstamm aufzubauen. Es sei noch erwähnt, dass das Abschließen einer Haftpflichtversicherung ratsam sein mag, denn wer sich den Luxus eines Chauffeurs für seine Haustiere gönnt, hat auch Geld für einen Anwalt übrig, wenn etwas schiefgeht.
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