Geld verdienen mit Tiefkühlsuppen
Die Engländerin Gemma Michalski kam 2003 mit Ihrem Mann nach Deutschland und schaute nach Anbietern von hochwertigen Tiefkühlsuppen, die sie in ihrer Heimat London kennen und scherzen lernte...
Doch da Sie nicht fündig wurde, machte sie aus der Not eine Tugend und kontaktierte einfach den Hersteller, eine kleine Suppenküche in England, die die tiefgekühlten Bio-Suppen vertreibt. Seitdem bietet Sie Suppen unter der eigenen Website www.yesplease.de an, beziehungsweise sucht aktiv passende Partner, die Suppen für sie vertreiben können.
Bei britischer Küche denkt man zwar gleich an Pfefferminzsauce und anderes, was dem deutschen Magen normal nicht behagt, aber die Suppen von Yes Please munden in der Tat! So wurde zum Beispiel die Berlinade, also das Berliner Filmfestival, von Yes Please mit Suppen versorgt die sehr gut ankamen.
Was ist das Motto von Yes Please?
Man hat sich, als Firmenslogan, das Motto "gutes Essen für geschäftige Leute" auf die Fahnen beziehungsweise Website geschrieben. Übrigens sollte das junge Bio-Startup "Say Please", aber der Vater der Inhaberin, mit dem Sie das Unternehmen gründete, bestellte versehentlich T-Shirts mit dem Aufdruck "yes Please", was dann auch gefiel und beibehalten wurde.
Wie können Sie von dieser Geschäftsidee profitieren?
Suppenküchen sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Jedoch hat nicht jeder die Zeit, in der Mittagspause, ein Süppchen essen zu gehen oder wünscht sich auch nach Feierabend, zu Hause, eine gute und gesunde Suppe. Genau diese Zielgruppen können Sie mit dem Angebot einer guten Tiefkühlsuppe erreichen. Ihre potentiellen Kunden sind in der Regel zwar nicht preissensitiv, haben aber zu wenig Zeit, um selbst einkaufen zu gehen und die Zutaten zu besorgen und werden ein derartiges Angebot sicherlich gerne in Anspruch nehmen.
Wo liegen die Fallstricke?
Sie arbeiten mit Lebensmitteln, weshalb Sie sich mit dem Gesundheitsamt vor Ort auseinandersetzen sollten, um die jeweiligen Bestimmungen zu ermitteln. Auch ist es zwingend notwendig, dass die Kühlkette eingehalten wird, sprich die Suppen immer gefroren bleiben.
Lässt sich das Geschäftsmodell auch auf andere Produkte übertragen?
Sicherlich. Sie müssen nicht unbedingt aus dem Ausland nach Deutschland gezogen sein, um festzustellen, dass es gewisse Produkte hier einfach nicht gibt. Wenn Sie aus dem Urlaub zurück kehrten und zum Beispiel feststellen, dass es keine so gute Küche gibt wie in Ihrer Urlaubsdestination, könnten Sie das Geschäftsmodell von Yes Please dahingehend abändern, genau dieses Ethno-Food als Tiefkühlgericht anzubieten. Wenden Sie sich dazu einfach an einen Hersteller von Fertiggerichten und fragen Sie an, was es kosten würde genau Ihre Kreationen zu kochen. Der Vorteil? Man hat dort schon alle technischen Voraussetzungen, um hochwertig und hygienisch, sowie kosteneffizient zu produzieren!
Muss ich Koch sein um ein derartiges Unternehmen zu Gründen?
Nein. Gemma Michalski verdiente, vor Yes Please, ihr Geld mit Sportwetten im Internet. Sie benötigen nur die gleiche Begeisterung!
Viel Erfolg!
Kontakt: http://www.yesplease.de
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