Geschäftsidee: Briefzustellung
Die Schritte zur Selbstständigkeit im Bereich Briefzustellung
Dass heute nicht mehr nur die Post Briefe zustellt, ist schon seit vielen Jahren bekannt. Immer mehr Anbieter tummeln sich im lukrativen Briefgeschäft. Doch nur wer die richtigen Strategien verfolgt, wer Nischen entdeckt und einen klaren Plan hat, der schafft es im Bereich der Briefzustellung wirklich Fuß zu fassen.
Seit das Postmonopol vor einigen Jahren gefallen ist versuchen sich immer mehr Firmen daran große und kleine Briefe, Päckchen und Pakete zu verteilen. Das Geschäft ist lukrativ - wenn man es richtig angeht. Wie Sie mit Briefen von Bürgern und Firmen Geld verdienen erfahren Sie hier.
1.) Das Netzwerk der Deutschen Post ist immens. Sie werden es nicht abdecken können. Suchen Sie sich also eine Nische. Stellen Sie Briefe in Ihrer Region zu und überlegen Sie, wo die Nische sein kann. Denken Sie darüber nach, spezielle Firmenkonditionen anzubieten. Überlegen Sie sich direkt mit der Stadtverwaltung zusammen zu arbeiten und kommunale Briefe zuzustellen. Oder denken Sie in eine ganz andere Richtung und seien Sie der "Event-Zusteller". Dabei wird der Brief mit einer persönlichen Note zugestellt.
2.) Sie müssen Vertrauen schaffen. Wildfremde Leute sollten Ihnen ihre Post geben? Warum?
Weil Sie die Post schnell und zuverlässig zustellen. Das müssen Ihre Kunden wissen. In erster Instanz zählt dazu eine Werbekampagne, um Imagepflege zu betreiben. Die Menschen müssen von Ihnen hören, sehen und lesen. Erst dann wenden Sie sich Ihrer Nische zu.
3.) Sie brauchen ein logistisches System. Sie benötigen Abrechnungsmodalitäten, ein Auto und einen Routenplan. Sie müssen mit Ihrem Porto nicht nur Ihren Zeitaufwand, sondern auch Ihre Benzinkosten decken. Dafür benötigen einen ausgetüftelten Routenplan. Um die Briefe, die Sie verteilen auch einzusammeln, müssen Sie entweder Briefkästen dafür aufstellen oder ein System entwickeln, um die Briefe persönlich abzuholen. Stellen Sie Kästen auf müssen Sie mit der Stadtverwaltung sprechen. Sie holen die Briefe selbst ab? Dann brauchen Sie eine Infrastruktur, um nichts zu verlegen. Ferner benötigen Sie ein Rechnungskonzept.
4.) Ihr Porto sollte günstiger sein als das der Konkurrenz. Wenn Sie einmal kalkulieren werden Sie schnell fest stellen, dass die Konkurrenz teilweise gnadenlos günstig ist. Ihre Marge pro Brief wird also sehr gering sein. Führen Sie sich das vor Augen und entwickeln Sie ein Konzept, um so viele Briefe wie möglich zu verteilen.
Ein regionaler Briefzusteller ist zum Beispiel Quick Logistics. Dort können Sie sich einmal grundsätzlich informieren. Oder Sie lesen ein Buch. Wir empfehlen "Die Privatisierung des Briefmonopols" von Tina Brademann (ISBN: 978-3640244010).
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