Geschäftsidee Stilberatung
Ihre Freunde loben Sie für Ihren guten Geschmack? Sie werden auf der Straße und von Kollegen des öfteren gefragt wo Sie das ein oder andere Kleidungsstück gekauft haben?
Hervorragend! Machen Sie aus Ihrer Gabe doch einfach eine Geschäftsidee!
Wie? Werden Sie Stilberater! Sie werden es nicht glauben, wie viele Menschen beruflich oder privat unsicher sind, was die richtige Zusammenstellung ihrer Garderobe oder aber die richtige Frisur oder Kosmetik ist. Nutzen Sie diese Unsicherheit und bieten Sie eine Lösung für diese Probleme an.
Welche Bereiche kann Ihre neue Unternehmung abdecken?
Zuerst ein mal die Farbberatung:
Die Farbe Ihrer Garderobe hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie Sie von Ihrem Gegenüber wahr genommen werden. Die Aussage von Paul Watzlawick, dass man nicht nicht kommunizieren kann, trifft auch hier zu. Im europäischen Kulturraum sind gedecktere Farben meist ein Zeichen von Trauer. In anderen Kulturen ist hingegen helle Kleidung ein Ausdruck innerer Zerrissenheit.
Wussten Sie, dass es Farbtöne gibt, die sich an den Jahreszeiten orientieren? Wenn nein, keine Angst. Wir nennen Ihnen gerne die ersten Quellen für Ihre weitergehende Ausbildung zum Stilberater. Sie scheinen, intuitiv, ja schon alles richtig zu machen. Man unterscheidet, den Jahreszeiten folgend, nämlich sommerliche Typen, Herbsttypen, Wintertypen und Frühlingstypen. Je nachdem, ob sich die Aussage der Kleidung mit den individuellen Charakteren Ihrer Kunden deckt, macht der Gesamteindruck ein stimmiges Bild oder einen eher deplatzierten Eindruck.
Nutzen Sie diesen Informationsvorsprung Ihrerseits aus!
Die nächste große Unsicherheit sind allgemeine Manieren. Wie verhalte ich mich bei Tisch, egal ob beim Geschäftsessen oder der Einladung bei den besser situierten Eltern der neuen Freundin? Welchen Wein reiche ich zu welchem Essen und wie verwende ich die unzähligen Messer und Gabeln auf dem Tisch? Alles brennende Fragen, deren Beantwortung Sie sich bezahlen lassen können.
Wer können Ihre ersten Kunden bzw. Kundinnen sein? Junge Uni-Absolventen zum Beispiel, die sich mit den ersten Bewerbungen konfrontiert sehen und noch unsicher darüber sind, welches Auftreten im Berufsleben gefordert ist. Sie leben in einer Unistadt? Sehr gut. Kontaktieren Sie doch einfach den ASTA (Ausschuss der Studierenden) und fragen Sie an, ob Sie eventuell ein Bewerbertraining veranstalten können. Kostenlos natürlich. Es geht darum, dem Auditorium erste Hinweise über die von Ihnen angebotenen Dienstleistungen zu geben. Buchen Sie auch, wenn vorhanden, einen Stand auf einer Jobmesse in Ihrer Umgebung. Dort treffen Sie auf ihre zweite Zielgruppe, nämlich Menschen, die sich entweder beruflich verändern möchten oder aber gerade mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind. Bieten Sie zum Beispiel einen Quick-Check an, bei dem Sie dem Kunden später weitere Informationen zukommen lassen können. So haben Sie die Möglichkeit, erste Kontaktadressen zu generieren und diese später abzuarbeiten. Lassen Sie sich aber in jedem Fall die Zustimmung für weitere werbliche Sendungen geben!
Auch Angestellte im mittleren bis gehobenen Management und Selbständige wie z.B. Handwerker sehnen sich sicherlich nach etwas mehr Sicherheit in Stilfragen. Kontaktieren Sie die lokalen Industrie- und Handwerkskammern und bieten Sie an, deren Mitgliedern erste kostenlose Informationen zukommen zu lassen. Da zum Beispiel Handwerker mittlerweile mehr Dienstleister sind, wird auch ein anderes Auftreten erwartet. Die Zeiten, da ein schmutziger Blaumann von einer guten Arbeitsmoral zeugten sind nämlich zum Glück schon lange vorbei. Kunden erwarten ein gepflegtes Auftreten, was Sie wiederum Ihren Kunden anlernen. Gegen Entgelt natürlich.
Doch wo finden Sie erste weitere Informationen? Besorgen Sie sich zum Beispiel das Buch "Manieren sind in. Der Stil-Berater für Beruf und Alltag" von Andrea Veller. Dieses hilft nicht nur Ihnen den letzten Schliff zu erhalten, sondern Sie erhalten auch das Vokabular welches Ihre Kunden hören möchten. Ein muss für den angehenden Stilberater.
Schauen Sie sich auch auf den Seiten der Kollegen um! Benchmarking ist nicht verboten und Sie erhalten erste Eindrücke über deren Dienstleistungen und Preise. Eine erste Seite könnte z.B. die Imageberatung Linnemann sein. Geben Sie sich als interessierten Kunden aus und werten Sie die Ihnen übermittelten Informationen aus.
Dann sollte Ihrem Erfolg als Imageberater nichts mehr im Wege stehen!
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
Liegt Ihr Faible für Stil insbesondere bei Räumlichkeiten? Dann sollten Sie sich näher über das Geschäftskonzept des Stilberaters für Wohn- und Geschäftsräume informieren.
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