(10.03.2010)

Geschäftsidee Surflehrer - wie eröffne ich eine Surfschule?

Erfolgreiche Existenzgründung mit einer eigenen Surfschule

Sie surfen gerne und möchten Ihr Hobby zum Beruf machen? Dann eröffnen Sie doch einfach eine Surfschule. Hier erfahren Sie, welche Ausrüstung Sie benötigen und welche Lizenzen erforderlich sind. Kommen Sie Ihrem Traum ein Stück näher und lassen Sie sich inspirieren.

Der Beruf des Surflehrers ist zwar nicht rechtlich geschützt, aber Sie sind auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn Sie entsprechende Zertifikate vorweisen können. Außerdem werden die Kunden regelmäßig Ihre Kompetenz hinterfragen, wobei Sie als zugelassener Surflehrer sicherlich schneller Kunden finden werden. Auch haben Sie Ihren Kunden gegenüber eine gewisse Verantwortung

Was gibt es für Voraussetzungen?

Zuerst natürlich einmal Spaß am Surfen und eine gewisse Sicherheit auf dem Brett. Dazu sollten Sie, wie Eingangs schon erwähnt, eine Ausbildung zum „Windsurfing Instructor" in Betracht ziehen. Etwas pädagogisches Einfühlungsvermögen und auch Geduld gehören sicherlich zu einem guten Surflehrer dazu. Ihre Kunden werden sich nämlich am Anfang sehr ungeschickt anstellen. Es würde Ihrer Reputation recht schnell schaden, wenn Sie dabei nicht die Ruhe selbst bleiben und alles nochmals erklären würden. Sollten Sie übrigens gerade arbeitssuchend sein, ist vielleicht das Angebot der Arge bzw. des Jobcenters, Sie zusammen mit einer Surfschule zum Segel- und Wassersporttrainer auszubilden, ganz interessant. Mehr Infos finden Sie unter http://www.vdws.de/lgarbeitsamt_d.htm .

Seien Sie sich auch darüber bewusst, das das Finanzamt keinen Unterschied zwischen einer Surfschule und einer normalen Unternehmung macht. Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung gelten auch hier.

Die Saison ist kurz

Im Winter werden Sie regelmäßig Ihre Schule schließen können, da bei Minusgraden kein Mensch aufs Wasser gehen möchte. Auch das sollten Sie in Ihre Planung mit einkalkulieren. Hier ist folgendes zu bedenken: Die laufenden Kosten bleiben unter Umständen auch außerhalb der Saison. Das gilt insbesondere für Kreditrückzahlungen. Wie mache ich das am besten?
Zuerst sollten Sie sich um die Formalitäten kümmern, sprich eine Ausbildung zum Surflehrer machen. Anschließend geht es darum, einen geeigneten Standort zu finden. In Deutschland sind Sie hierbei auf die Nord- und Ostsee beschränkt. Sie benötigen, am besten in Strandnähe, eine geeignete Räumlichkeit, die Ihnen als Firmensitz Ihrer Surfschule dient.

Wie finde ich meine Kunden?

Die Zielgruppen für Surfschulen sind meistens jünger. Werben Sie nur dort wo Ihre Zielgruppen sind, also zum Beispiel in Magazinen, die Termine für die nächsten Partys in einem Ferienort oder den angrenzenden Städten publizieren. Auch können Sie im Internet für Ihren Service werben und zum Beispiel eine eigene Homepage betreiben. Google Anzeigen eignen sich ebenfalls um eine Surfschule zu promoten. Achten Sie dabei aber nur in regionalen Zusammenhängen zu werben.

Was mache ich im Winter?

Steigen Sie einfach auf ein anderes Brett um. Die Chance, einen Surfer für Snowboarding zu begeistern sind wohl recht hoch. Seien Sie kreativ, damit Sie nicht in ein finanzielles Loch fallen. Auch können Sie durch diese zweigleisige Variante neue Kunden gewinnen, die vielleicht noch nichts von Ihrem Sommerangebot gehört haben.

Lassen Sie sich motivieren. Es gibt genügend Surflehrer, die den Schritt in die Selbstständigkeit nicht bereut haben. Unter http://www.surfen-auf-ruegen.de/ finden Sie eine erfolgreiche Surfschule. Diese betreibt neben der Schule noch ein Hostel, um den jungen Surfern eine billige Übernachtung zu ermöglichen. Hier finden Sie gute Tipps für Ihre eigene Gründung.

Der Buchtipp zum Thema

Wir können Ihnen das Buch "The Search - Erfolgreiche Techniken, die besten Surfspots und die richtige Lebenseinstellung" von Bjorn Dunkerbeck empfehlen. Wenn Sie noch auf der Suche nach dem Sinn Ihres Lebens sind, werden Sie im Buch des Profisurfers sicherlich fündig.

Viel Erfolg mit Ihrer Selbständigkeit und einem Job da, wo andere Urlaub machen!

 

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