Geschäftskonzept: Einjährige Pflanzen
Zu den einjährigen Pflanzen gehören unzählige Blumen, Kräuter und auch Gemüsepflanzen, die nur eine Saison lang leben. Wer solche Pflanzen verkaufen möchte, hat eine Vielzahl von Möglichkeiten...
Er kann frisch geschnittene Blumen zu Sträußen binden, frische Kräuterbouquets für die Gastronomie anbieten oder aber in getrocknetem Zustand verkaufen. Topfpflanzen, Zuchtpflanzen und essbare Blüten und Pflanzenteile können ebenso zum Angebot gehören. Bevor Sie aber Ihr Geschäftskonzept "Einjährige Pflanzen" in die Tat umsetzen, sollten Sie sich fundierte Kenntnisse darüber aneignen, wie man diese Pflanzen anbaut und vor allem, wie man sie verkauft.
Wir haben an dieser Stelle unsere zehn besten Tipps für Sie zusammengestellt, wie man einjährige Pflanzen am besten vermarktet. So bekommen Sie einen besseren Einblick in dieses Geschäft.
10 Tipps zum Geschäftskonzept Einjährige Pflanzen
Vorab etwas Grundsätzliches. Der Schwierigkeitsgrad dieses Geschäftskonzepts ist mittel. Sie benötigen auch nicht viel, um sich mit dem Verkauf einjähriger Pflanzen selbständig zu machen: ein Telefon, Töpfe und Vasen, Ausstellungstische und Prospekte, Visitenkarten und Aufsteller, eine Kasse oder aber ein Kalkulationsprogramm auf dem PC. Das ist schon alles. Und nun zu den 10 Praxistipps.
Tipp Nummer 1: Marktforschung
Bevor Sie starten, sollten Sie folgende Fragen beantworten können. Wer soll Ihre Pflanzen kaufen? Und was sind Ihre Kunden bereit, dafür auszugeben? Wo soll Ihr Geschäft sein? Je mehr Informationen Sie über Ihren Markt haben, umso besser.
Tipp Nummer 2: Kontakte
Knüpfen Sie erste Kontakte zu Blumenhändlern, Küchenchefs, Kräuterhändlern und Großhändlern und versuchen Sie weitere Marktinformationen zu erhalten. Die meisten Gartenbauspezialisten sind gerne bereit, ihr Wissen weiterzugeben, zum Beispiel wie welche Pflanze am besten angebaut wird. Hier sehen Sie auch gleich, in welchem Preisrahmen sich die einzelnen Angebote bewegen.
Tipp Nummer 3: Kosten und Umsatz
Stellen Sie nun die zu erwartenden Kosten mit den kalkulierten Umsätzen zueinander in Beziehung. Das sollten sie für jede einzelne Ihrer Pflanzengattungen tun. Beginnen Sie damit möglichst rechtzeitig, spätestens aber etwa sechs Monate vor der Pflanzsaison im Frühling. In der Zwischenzeit müssen Sie nämlich noch Materialien besorgen und Ihre Pflanzen ziehen und vermarkten.
Tipp Nummer 4: Listen
Erstellen Sie nun Listen über alles, was Sie benötigen. Dazu gehören natürlich Pflanztöpfe, Erde und Dünger, aber vielleicht auch Vasen, Blumendraht und Papier, wenn Sie Ihre einjährigen Pflanzen auch als frische Blumensträuße verkaufen wollen.
Tipp Nummer 5: Behördengänge
Besorgen Sie sich einen Gewerbeschein, melden Sie Ihr Geschäftskonzept Einjährige Pflanzen beim Finanzamt an und erledigen Sie jeglichen Papierkram, der erforderlich ist. Benötigen Sie eine Lizenz oder spezielle Erlaubnis, um beispielsweise essbare Pflanzen zu verkaufen? Das sollten Sie im Vorfeld abklären.
Tipp Nummer 6: Kunden
Erstellen Sie eine Liste von Lebensmittelhändlern, Bauern- und Wochenmärkten, Ständen, Blumenläden und Kräutergeschäften, die Ihre Produkte verkaufen könnten.
Tipp Nummer 7: Verkaufsstand
Beginnen Sie mit einem kleinen Verkaufsstand an der Straße, wenn Ihre Gemeinde dies erlaubt. Und vergessen Sie nicht, ein paar Meter zuvor ein Schild mit Ihrem Angebot aufzustellen.
Tipp Nummer 8: Wochenmarkt
Sie können auch auf dem Wochenmarkt oder Bauernmarkt einen Tisch aufstellen und Ihre einjährigen Pflanzen dort verkaufen. Verteilen Sie auch Visitenkarten oder kleine Werbeprospekte an alle Ihre Kunden.
Tipp Nummer 9: Flohmärkte, Messen und Stadtfeste
Notieren Sie auch alle Festivals, Messen und Flohmärkte in Ihrer Umgebung und sichern Sie sich dort rechtzeitig einen Platz. Wenn Sie dann noch spezielle Messeangebote oder Festivalpreise anbieten, greifen die Besucher umso lieber zu.
Tipp Nummer 10: Business-to-Business Kunden
Bieten Sie Ihren Geschäftskunden und Wiederverkäufern einen speziellen Service an. So können Sie beispielsweise nicht nur bestimmte Mengen für sie anbauen, sondern die Pflanzen auf Wunsch auf weiterverarbeiten. Lavendelblüten könnten Sie beispielsweise auch trocknen und in kleine Säckchen füllen oder Duftpotpourris aus ihnen zusammenstellen. Bieten Sie auch Geschenkekörbe an. Und halten Sie Augen und Ohren offen für neue Ideen.
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