(18.02.2010)

Geschäftskonzept Online-Sekretariat

Ein Online Sekretariats-Service übernimmt typische Sekretariats-Aufgaben. Das Besondere dabei ist, dass die Kunden dabei online betreut werden.

Übernommen werden können deswegen alle Aufgaben, die per Internet, E-Mail oder Telefon übermittelt werden können. Beispiele dafür sind Schreibarbeiten, Transkriptionen von Audio-Diktaten, Datenerfassung, das Formatieren von Excel-Tabellen oder das Erstellen von Power-Point-Präsentationen. Selbst die Annahme von Telefonaten ist möglich. Meist werden mehrere Projekte gleichzeitig betreut. Einige Dienstleister bieten auch einen projektbezogenen Vor-Ort-Service an.

Wer wird die Dienstleistung in Anspruch nehmen?

Die Nachfrage nach Sekretariats-Dienstleistungen steigt ständig. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sowie Alleinunternehmer und Freiberufler können von der Inanspruchnahme profitieren. Durch Nutzung eines Sekretariats-Services können diese Unternehmen einen großen Teil ihrer Fixkosten einsparen. Das sind einerseits Gehälter und Sozialversicherungsbeiträge für fest angestellte Mitarbeiter, andererseits Miete, Heizung und Ausstattung des Arbeitsplatzes. Die Auftragsvergabe nach Bedarf bietet eine hohe Flexibilität, mit der der Unternehmer auch Arbeitsspitzen abfangen kann.

Voraussetzungen

Ob das Geschäftskonzept erfolgreich umgesetzt werden kann, hängt von mehreren Voraussetzungen ab. Von Vorteil sind Erfahrungen in der Sekretariatsarbeit. Zumindest sollte man aber die erforderliche Hard- und Software sicher bedienen können und gute Kenntnisse der deutschen und möglichst auch der englischen Sprache besitzen. Man arbeitet selbstständig und nach eigenem Zeitplan. Deswegen kann die Arbeit auch in Teilzeit und von zu Hause aus erledigt werden. Das erforderliche Startkapital richtet sich nach der gewünschten und vielleicht schon vorhandenen Ausstattung und ob man ein eigenes Büro anmieten oder von zu Hause aus arbeiten möchte. Eine Mindestausstattung ist bereits ab ca. 1.500 Euro möglich. Bei der Finanzplanung sollte man bedenken, dass es in der Regel etwas Zeit braucht, bis man sich einen verlässlichen Kundenstamm aufgebaut hat. Möglich ist auch der Start über ein Franchisesystem. Ein Beispiel dafür ist der interdisziplinär ausgerichtete Verbund Ultimo/ q2b, dem mittlerweile mehr als 140 Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angeschlossen sind. Auch Unternehmer aus dem Büro-Dienstleistungsbereich sind dort willkommen.

 

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