Geschäftskonzept: privater Schrotthandel
Jeder kennt sie: Die Schrotthändler, die mit ihrem LKW durch die Stadt fahren und den Schrottmüll einsammeln, der nicht mehr benötigt wird...
Dies ist für die Leute, die ihren Schrott abgeben, sehr hilfreich, doch der Schrotthandel ist auch ein Geschäftskonzept, mit dem man sich selbstständig machen kann. Dabei sind folgende Vorraussetzungen zu beachten:
Start: Wie schon angedeutet benötigt der Schrotthändler als erstes einen Wagen, mit dem er den Schrott transportieren kann. Dafür eignet sich ein LKW am besten, weil dieser eine große Ladefläche für die oft sperrigen Güter hat. Außerdem hat der Händler einen Gewerbeschein zu beantragen. Als Startkapital zur Existenzgründung kann der Gründungszuschuss bei Arbeitslosengeld 1 bzw. das Einstiegsgeld bei Arbeitslosengeld 2 der Bundesagentur für Arbeit verwendet werden.
Die Suche nach Schrott: Um möglichst viel Schrott zum Weiterverkauf aufzutreiben, ist der Aufbau eines festen Netzwerkes aus Lieferanten nötig, die regelmäßig Schrott liefern. Dies sind vor allem Unternehmen. Da dies eine wichtige Quelle für Schrott bei dieser Geschäftsidee ist, sollte der Unternehmer bereits vor der Existenzgründung Kontakt zu potenziellen Lieferanten aufnehmen, um Bedarf abzuklären. Alternativ oder parallel kann man den Schrott von den privaten Haushalten abnehmen. Dafür muss man durch die Straßen fahren und auf sich aufmerksam machen. Darüber hinaus wäre eine Flugblattaktion nützlich, damit die Bewohner im Vorfeld informiert sind.
Wo der Schrott verkauft wird: Dies ist der letzte Schritt im Schrotthandel und auch der, an dem der Schrotthändler sein Geld bekommt. Wo in der Region der Schrott verkauft werden kann, sollte man ebenso bereits vor der Unternehmensgründung wissen. Um Schrotthändler ausfindig zu machen, ist ein Blick in ein Branchenbuch im Internet hilfreich.
Es existieren bereits viele regionale Schrotthändler, die mit Erfolg dieses Konzept verfolgen.
Gegenwärtig findet sich nur wenig Literatur bezüglich des Schrotthandels auf dem Markt. Folgendes Fachbuch könnte sich jedoch durchaus als nützlich erweisen: "Konfiguration von Beschaffungsnetzwerken für Sekundärrohstoffe: Konzept, Lösungsverfahren und Umsetzung" von Alexander Uffinger.
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