Geschäftskonzept: Sportfotografie
So gründet man sein eigenes Sportfotografieunternehmen
Es liegt nahe, das Hobby zum Beruf zu machen, wenn man Spaß am Fotografieren hat. Auf einem Gebiet tätig zu sein, das man liebt und für das man sich gern einsetzt, kann ausgesprochen erfolgreich sein, sofern man sich die Zeit nimmt, ausreichend zu planen und vorzubereiten bevor man mit der Sportfotografie beginnt. Zeit in die Planung und das Geschäftskonzeot zu investieren, macht die Arbeit auf lange Sicht gesehen weitaus einfacher, als planlos zu starten. Zeit, die sinnvoller gestaltet werden kann, als sich mit Papierkram aufzuhalten, ist absolut wertvoll.
Schritt für Schritt Anleitung
1) Machen Sie sich klar, welche Art von Unternehmen Sie gründen möchten. Dies ist wichtig, um die steuerlichen Aspekte einer Geschäftsgründung richtig erfassen zu können. Ob Sie nun ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft gründen möchten, liegt hier ganz bei Ihnen. Einen Steuerberater für die ersten Schritte zu konsultieren ist angeraten.
2) Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Fotografieausrüstung. Es ist wichtig, dass diese den Vorraussetzungen für professionelle Fotografie entspricht. Kameras mit einem Objektiv, das große Weiten per Zoom überbrücken und schnelle Bewegungen ohne Beeinträchtigungen aufnehmen kann, sind hier absolut notwendig.
3) Durch die gelegentlich rauhen Gegebenheiten bei Sportveranstaltungen, kann Kamerazubehör schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Beschaffen Sie sich die nötigsten Ersatzteile, sodass Sie auf Verluste schnell und flexibel reagieren können.
4) Suchen Sie nach der richtigen Versicherung. Bei öffentlichen Sportveranstaltungen mit vielen Menschen können Dinge gestohlen oder zerstört werden. Für diesen Fall sollten Sie eine Versicherung abschließen, die für Verluste aufkommt.
Letzte Schritte zur Praxis
5) Legen Sie Ihre Tarife fest. Sportfotografie ist ein Feld, auf dem es sehr viele Mitbewerber gibt. Ihre Preise sollten daher in der Lage sein, denen der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus zu sein. Kalkulieren Sie Ihre fixen und variablen Kosten, sodass Sie dennoch die Sicherheit haben, aus Ihren Einkünften einen Gewinn zu erzielen.
6) Machen Sie Werbung! Ohne Werbung sind Sie zwar Sportfotograf, aber niemand kennt Sie. Legen Sie sich ein Konzept zurecht, in dem Sie Ihre Zielgruppe definieren und sich klarmachen, wie man sie am besten erreicht. Von Radiowerbung über Printmedien, Flyer oder Internetwerbung sind Ihnen hier keine Grenzen gesetzt.
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