Interview edelight: Den wahren Schätzen auf der Spur
Trendige Marken, Online-Traumshops, Schätze aus persönlichen Empfehlungen: Bei edelight, der Shopping Community, kommen Shopaholics ganz auf ihre Kosten.
Bei edelight kann man aus einer unglaublichen Vielfalt auserlesener Produkte wählen. Angefangen hat alles mit Geschenken, inzwischen umfasst das umfangreiche Sortiment alle Kategorien, wobei der Fokus insbesondere auf Mode, Accessoires, Uhren und Schmuck, Taschen, Spielzeug und Schuhe gerichtet ist. Jedes über edelight vermittelte Prachtexemplar wurde auf Grund persönlicher Empfehlungen ausgewählt. Im Interview gewährt uns Peter Ambrozy, Gründer und Geschäftsführer der einzigartigen Social-Commerce-Plattform, Einblick hinter die Kulissen.
Herr Ambrozy, seit 2006 sind Sie erfolgreicher Geschäftsführer der Online-Plattform edelight, einem Social Commerce Portal für auserlesene Produkte, empfohlen von Menschen für Menschen. Eine solche Geschäftsidee kommt doch nicht über Nacht?
Peter Ambrozy: In erster Linie kam die Idee aus der eigenen Not heraus. Da ist z.B. der Hochzeitstag und man sucht ein ganz besonderes Geschenk. Man gibt sein Anliegen in den Suchmaschinen ein und das Ergebnis ist mehr als ernüchternd. Am Ende sind es dann oft die persönlichen Tipps von Bekannten, die einen auf die Spur der wahren Schätze führen. Genau diesen Tipps wollten wir mit edelight eine Plattform bieten. Und da es immer jede Menge Menschen mit tollen Tipps gibt und noch viel mehr Leute, die solche Tipps suchen, waren wir sofort überzeugt, dass edelight funktioniert.
Die besten persönlichen Empfehlungen für Produkte aus Online-Shops rund um den Globus: Worin genau besteht das edelight-Prinzip und wie wird hier Geld verdient?
Peter Ambrozy: Zum einen verdienen wir - wie die meisten Plattformen - Geld über Displaywerbung und andere Werbeformen wie Aktionen und Gewinnspiele, die Marken und Online-Shops auf edelight buchen.
Den größten Teil unserer Einnahmen machen wir jedoch durch E-Commerce. Mehr als 500 Online-Shops von der kleinen Boutique bis zur großen Kette nehmen bereits an unserem Provisionsmodell teil. Diese Shops geben für jede erfolgreiche Empfehlung eine Provision. Diese teilen wir dann mit dem Nutzer, der die Empfehlung bei uns getätigt hat. Guter Geschmack muss belohnt werden.
Vor 3 Jahren haben Sie sich mit Burda zusammengetan. Wie kam es zu dieser Partnerschaft und wie profitieren Sie davon?
Peter Ambrozy: Wir waren auf der Suche nach VC und haben mit einigen Personen und Unternehmen Gespräche geführt. Bei Burda haben wir sehr schnell gemerkt, dass nicht nur die Vorstellungen, sondern auch die Chemie stimmt. Unsere Investoren standen von Anfang an hinter der Idee und haben uns bei neuen Entwicklungen unterstützt. Und so ist es auch heute noch.
Ihre Zielgruppen sind einerseits Menschen, die gern shoppen und ihre Freude an schönen Dingen anhand persönlicher Empfehlungen mit anderen teilen möchten und andererseits Online-Shops aus aller Welt als Vertriebspartner. Beide müssen spezifisch angesprochen werden. Mit welchen Strategien gelingt Ihnen das?
Peter Ambrozy: Die Hauptstrategie ist wohl einfach ein funktionierendes Modell, das sowohl den Nutzern als auch den Shops Vorteile bringt. Menschen finden bei uns tolle Produkte und Shops neue Kunden. Das spricht für sich. Damit das so bleibt, steht für uns eines an erster Stelle: Zuhören und nachfragen, bei unseren Partnern und Zielgruppen. Ein offener Dialog ist immer besser als eine noch so gute Kampagne.
Ihr Marketinginstrument Nummer 1 ist eindeutig Social Media. Welche Social Media Plattformen und Kanäle haben sich für Sie als besonders nützlich erwiesen?
Peter Ambrozy: Gleich von Beginn an hatten wir unseren eigenen Blog, auf dem wir unseren Weg und unsere täglichen Herausforderungen festgehalten haben. So sind wir schnell mit anderen Gründern und Branchenkennern in Kontakt gekommen. Heute nutzen wir außerdem Twitter und Facebook.
Sicher spüren auch Sie den Gegenwind der Konkurrenz. Wie schlagen Sie ihr ein Schnäppchen, das heißt, worin besteht das Alleinstellungsmerkmal von edelight?
Peter Ambrozy: Zum einen die Vielfalt: Bei edelight finden sich mittlerweile fast 500.000 Produkte aus mehr als 8200 internationalen Shops. Diese Vielfalt liegt uns sehr am Herzen und sie macht uns aus. Daher beschränken wir die Empfehlungen auf edelight auch nicht auf Partnershops oder Deutschland. Zum anderen ist es der Erfolg: im Gegensatz zu unseren meisten Wettbewerbern ist edelight profitabel. Wir haben bewiesen, dass unser Modell nicht nur charmant ist, sondern auch Geld verdient.
4 Jahre nach Launch hat sich edelight der E-Commerce-Krise zum Trotz stetig nach oben bewegt. Aus welchen Prinzipien besteht Ihr „Erfolgsrezept"?
Peter Ambrozy: Wir werden ja daher gerne mal mit "Budderbrod statt Schnitzle kaue" zitiert. Das stimmt schon. Liegt vielleicht an der schwäbischen Mentalität, aber wir sind immer auf dem Boden geblieben und hatten den langfristigen Erfolg unserer Plattform im Auge.
Geben Sie uns doch zum Schluss noch 3 Ratschläge, die Sie anderen Existenzgründern ans Herz legen möchten.
Peter Ambrozy:
Verzichtet soweit es geht auf externe Dienstleister.
Glaubt an eure Idee und sucht euch Mitarbeiter und Partner, die das ebenfalls tun.
Bleibt flexibel.
Herr Ambrozy, vielen Dank für das Gespräch!
Kontakt: www.edelight.de
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