Mini-Bar, die Bar zum Selbst Bedienen ohne Wartezeiten
Die niederländische Touristenmetropole Amsterdam steht nicht nur für Coffeeshops, Grachten oder Fahrräder als Fortbewegungsmittel, sondern auch für unkonventionelle und flippige Szene-Gastronomie.
Neu in dieser Sparte ist die Mini-Bar; eine Geschäftsidee, die genau zum Amsterdamer Image passt. Ganz unter dem Motto „Selbstbedienung einmal anders - nie mehr auf den Kellner warten" lockt die im Herzen Amsterdams gelegene Mini-Bar ein breites Publikum an. Anders als die herkömmliche Mini-Bar in einem Hotel sind die Mini-Bars weder mini noch spärlich gefüllt. Große, gläserne „Bars" stehen in einer coolen und stylish eingerichteten Location. Nach Betreten der Bar wird man von einem Concierge empfangen, ähnlich wie beim Check-in im Hotel. Man erhält einen persönlichen Schlüssel und einen Eiskübel, im Gegenzug hinterlässt man Ausweis oder Führerschein. Und nun geht es los mit der Selbstbedienung. Jeder Schlüssel passt zu einem der 45 Kühlschränke, und man kann sich an dieser Bar bedienen, so oft man möchte und womit man möchte. Die Mini-Bar ist mit Soft Drinks, Biosäften, verschiedenen Biersorten, Wein, Champagner, Prosecco und diversen Likören gefüllt. Und wenn dem Gast auch nach einem leckeren Essen igelüstet, so kommt der „Room Service" gerade recht. Durch Kooperation mit umliegenden Restaurants kann die Mini-Bar auch mit guten Speisen aufwarten. Frisches Sushi, drei saisonale Gerichte sowie Snacks findet hier jeder Gast.
"Service" rund um die Uhr
Doch die Mini-Bar ist nicht nur am Abend eine gute Geschäftsidee, auch tagsüber können die gestylten Räume genutzt werden. Firmen können diese mieten, um dort zum Beispiel Firmenfeiern abzuhalten. Damit solch eine Feier nicht aus dem Ruder läuft, kann vorher eine Anzahl an Kühlschränken festgelegt werden. Die Möglichkeit, die Kühlschranktür auch als Art Anzeige zu verwenden, es lassen sich Videos oder Präsentationen darüber abspielen, macht die Mini-Bar wohl auch für Präsentationen oder Produktvorstellungen interessant. Der Vorteil dieser Geschäftsidee liegt auf der Hand: Durch die Selbstbedienung entstehen geringe Personalkosten, so können die Getränke auch günstiger angeboten werden. Der Gast muss nicht lange auf eine Bedienung warten und das Konzept hat ein besonderes Flair und ist wirklich witzig. Es ist also hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis die erste Mini-Bar auch in einer deutschen Metropole eröffnet wird.
Kontakt:http://www.minibaronline.com/
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Foto: © Corrie - Fotolia.com
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