(20.05.2010)

Mobile Suppenküche als Ihr neues Geschäftsmodell

Mobile Angebote im Bereich von Speisen sind nicht neu, denn Bratwurst und Co. gibt es schon ewig. Gefragt sind also Marktlücken im Bereich der Speisen,wenn sie auch noch mobil angeboten werden. sollen

 

Eine Alternative wäre die Suppenküche. Die Idee ist zwar nicht neu, aber es handelt sich hierbei hauptsächlich um Ladengeschäfte mit einer festen Adresse.

Was gibt es im Bereich eines mobilen Service für Möglichkeiten:

Es gibt Verkaufsanhänger für den Imbissbereich, Fahrzeuge mit einer Verkaufsfläche, sowie die Möglichkeit einer originellen Präsentation in Form eines italienischen dreirädrigen Mobiles, eines Mopeds mit einer Verkaufsfläche vor dem Vorderrad, oder die gleiche Bauweise mit einem Fahrrad. Der neueste Trend sind dreirädrige Motorroller mit einer Ladefläche. Im Fahrzeugbereich bieten die 50ccm Dreiräder aus Italien eine geniale Lösung, da die Aufbaufläche für eine Suppenküche genügend Platz bietet und diese Fahrzeuge lediglich mit einem Versicherungskennzeichen bewegt werden und weder eine TÜV- Plakette noch eine ASU_ Bescheinigung benötigen. Sie unterliegen auch keiner Kfz- Steuer. Soweit die Möglichkeiten wie man eine solche Idee verwirklichen kann. Leider hat hier aber auch der Gesetzgeber ein Wörtchen mitzureden. Genehmigungen dieser Art sind Ländersache und werden unterschiedlich gehandhabt. Ein Verbot in München bedeutet nicht unbedingt auch ein Verbot in Bremen. Tatsache ist, wer auf deutschen Straßen etwas verkaufen will, benötigt eine Genehmigung. Hier kann es an der Bürokratie und einer starren Auslegung der Verwaltungsvorschriften hapern.

Welche Voraussetzungen sollten bei einer Investition und Planung geschaffen werden:

Als erstes ein Konzept aufstellen, wie sich die mobile Suppenküche darstellen soll.
Ganz wichtig ist das Fahrzeug mit den Aufbauten und der Kühlung, sowie die Beachtung hygienischer Vorschriften ausgestattet.
Mit diesen Unterlagen zum Ordnungsamt, in dessen Zuständigkeit der Verkaufsbereich fällt und dort die Idee vortragen. Entweder es gibt sofort eine Absage, oder bei Interesse wird das Ordnungsamt einen Auflagenkatalog für das Objekt erstellen.
Anders als bei einem Würstchenimbiss müssen die Suppen erst erstellt und zubereitet werden.
Hierzu sind diverse Rohmaterialien wie Gemüse und Fleisch nötig, welche nicht in einem mobilen Gefährt zubereitet und gelagert werden können. In der privaten Küche wird eine gewerbliche Zubereitung nicht genehmigt.
Es ist wahrscheinlich, dass ein separater gefliester Raum mit Kühlgeräten und einer funktionierenden Küche mit Spülbecken und Wasseranschluss angemietet werden muss.
Des Weiteren muss vor der Handelskammer ein Lebensmittelkurs absolviert werden. In diesem Kurs wird der Absolvent über den Umgang mit Lebensmittel aufgeklärt. Diese Bescheinigung in Verbindung mit einem Gesundheitszeugnis ist die erste Voraussetzung, um überhaupt einen Gewerbeschein zu erlangen. Der Gewerbeschein ist nicht von der Geschäftsidee abhängig. Sollte das Ordnungsamt dieser neuen Geschäftsidee zustimmen, müssen Suppenrezepte besorgt werden. Hierfür bieten sich Kochbücher oder im Internet Rezepte und Suppen- Links an. Überhaupt lässt sich vom Fahrzeug über die entsprechenden Geräte alles im Internet besorgen.

Der Weg zum Erfolg:

Hier ist die Phantasie gefragt. Wochenmärkte und Trödelmärkte sind jeweils in der Tageszeitung präsent. Eine eigene Webside mit einem originellen Foto des Suppengefährts, sorgt für Interesse, denn schließlich bewegen sich täglich rund 44 Millionen Interessierte im Internet. Originelle Rezepte sorgen für eine gewisse Neugier und erhöhen den Wiederkommenswert. Im Internet recherchieren welche Suppen Stars und Prominente gerne essen. Dieser Suppe dann den entsprechenden Namen geben. Immer Flyer zur Hand haben, falls ein Kunde privat für ein Event an der Präsentation des Suppenmobils interessiert ist.

 

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