p2p-Carsharing leicht gemacht

3 Unternehmen machen die private Autovermittlung salonfähig. Das eigene Auto ist Traum vieler Menschen. Der eigene Charakter spiegelt sich wieder in Modell, Farbe und Größe des fahrbaren Untersatzes.

Ein Auto ist so viel mehr als nur ein Transportmittel von A nach B. Es schenkt vollkommen neue Freiheiten und Unabhängigkeiten. Ein Auto ist aber auch kostspielig. Anschaffung, Reparatur und Benzinkosten können Unsummen verschlingen, die sich nicht jeder leisten kann oder will. Doch Autobesitzer und Führerscheininhaber ohne eigenen PKW können dank innovativer Geschäftsideen die vielen Vorzüge von Autos genießen, ohne den finanziellen Aspekt ständig bedenken zu müssen. Die Lösung auf diesem Gebiet heißt p2p-Carsharing. Das Modell Person to Person Carsharing ist einfach, genial und verbreitet sich seit Kurzem auf der ganzen Welt. Drei Unternehmen in drei verschiedenen Ländern auf drei verschiedenen Kontinenten machen es vor:

Relay Rides

www.relayrides.com ist der Internetauftritt eines amerikanischen p2p-Carsharing Unternehmens. Hier können sich Autobesitzer und Automieter anmelden und von der innovativen Geschäftsidee profitieren. Auf der Vermittlungsplattform können Autobesitzer, die ihr Fahrzeug nicht regelmäßig nutzen, ihr Auto zur Vermietung anbieten. Relay Rides gibt Mietpreise vor, die sich zwischen 6 und 12 US-Dollar pro Stunde bewegen. Diese Autovermittlung ist klar und übersichtlich aufgebaut und bietet den Vermietern und Mietern von Fahrzeugen Transparenz und eine problemlose Abwicklung der Vermietung.
"For the people by the people" lautet das Motto von Relay Rides Gründer Shelby Clark. Als er das Unternehmen 2008 gründete, wollte er nicht nur der Umwelt durch weniger Autos auf den Straßen helfen, sondern Vermietern und Mietern von Autos auch eine besonders kundenfreundliche Autovermittlung bieten.

Drive my Car Rentals

Unter www.drivemycarrentals.au ist Australiens erste Vermittlungsplattform für Autos zu finden. Wie auch bei Relay Rides bekommt die Autovermittlung 15% Vermittlungsgebühr und bietet Autovermietern und -mietern eine geeignete und transparente Möglichkeit, Fahrzeuge zur Miete anzubieten. Es ist genau festgelegt, wer für Schäden, Unfälle und andere unglückliche Umstände haftet. So sind beide Parteien auf der sicheren Seite, sind sich im Voraus über die Bedingungen einig und können den Service dieser Autovermittlung voll auskosten. Das Geschäftsmodell kann seinen Nutzern einfache Handhabung und Preisersparnis bieten: Drive my Car Rentals wirbt damit, dass Kunden hier 60% sparen können im Vergleich zu herkömmlichen Autovermietungen.

WhipCar

Unter www.whipcar.com findet sich die großbritannische Version des p2p-Carsharings. Das Geschäftsmodell wirbt damit, das erste Unternehmen weltweit zu sein, bei dem Autobesitzer ihren PKW gegen Geld vermieten können, wann immer sie ihn nicht benötigen. Hier bewerten sich Mieter und Vermieter gegenseitig, so dass eine größtmögliche Transparenz besteht. Die Verantwortung von Autobesitzern, Autovermietern und auch der Vermittlungsplattform WhipCar ist genau festgelegt. Versicherungsfragen werden im Voraus geklärt, so dass Autobesitzer nicht um ihren PKW fürchten müssen und Mieter keine unabsehbaren Konsequenzen nach einem Unfall fürchten brauchen. Auch WhipCar erhält eine Vermittlungsgebühr für erfolgreich vermittelte Autos von 15%.

Die Geschäftsidee p2p-Carsharing in Deutschland

Carsharing ist auch in Deutschland bekannt, denn auch hier gibt es zahlreiche Menschen, die ihren PKW nur selten nutzen, über einen Zweitwagen verfügen, der meist in der Garage steht oder die über eine Vermietung einfach etwas Geld verdienen könnten, um sich ihren PKW zu finanzieren.
Auf der anderen Seite gibt es viele Personen, die kein eigenes Auto benötigen oder wollen. Für sie ist das p2p-Carsharing die optimale Möglichkeit, kostengünstig ab und zu an ein Auto zu kommen.
Für pfiffige Unternehmensgründer ist diese Geschäftsidee eine gute Möglichkeit, ein eigenes Unternehmen mit großem Potential zu gründen.

Tamyca

Inzwischen gibt es auch in Deutschland die erste Plattform für Carsharing unter Privatpersonen: www.tamyca.de. Seit November 2010 führt die Vermittlungsplattform nun auch deutsche Autobesitzer und Menschen ohne eigenes Fahrzeug intelligent zusammen.

Dem Autobesitzer entstehen bei tamyca („take my car") keine Kosten und er kann frei entscheiden, zu welchem Preis er sein Fahrzeug vermieten möchte. Der Mieter hat die Möglichkeit, online die Preise der vertretenen Anbieter zu vergleichen und unverbindlich anzufragen.
Sind sich Autobesitzer und Mieter einig, werden für den Mieter sowohl das vereinbarte Vermieterhonorar als auch die tamyca-Gebühr fällig. Die Plattform selbst berechnet dabei pauschal 7,50 Euro pro Tag. Diese Gebühr deckt unter anderem den Versicherungsschutz ab, der für alle Fahrzeuge während des Miet-Zeitraums besteht.

 

 

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