(07.04.2010)

Selbstständig mit dem Verkauf regionaler Spezialitäten

Der rheinische Sauerbraten ist der beste der Welt und über die bayrische Weißwurst geht schon mal gar nichts...

Die schwäbischen Knödel schmecken einfach köstlich und an der Küste dominiert der eingelegte Hering die Küchen. Die Menschen werden immer mobiler und manche ziehen sogar ins Ausland. Hier kommen Sie ins Spiel: Verkaufen Sie regionale Spezialitäten in alle Welt oder eröffnen Sie einfach einen Laden mit regionalen Spezialitäten und verkaufen Sie an Touristen.

Was kann ich verkaufen?

Welche Waren Sie verkaufen hängt natürlich von der Region ab in der Sie leben. Wohnen Sie an der Küste, dann sollte selbstverständlich jegliche Art von Fisch in Ihr Programm. Wer in den Alpen oder in Bayern lebt, der sollte sich auf Weißwurst oder Latschenkieferprodukte spezialisieren. Letztendlich ist es völlig egal was Sie verkaufen. In der Hauptsache muss der regionale Zusammenhang erkennbar sein.

Wo können Sie verkaufen?

Es gibt natürlich verschiedene Möglichkeiten, um Ihre Ware an den Mann zu bringen. Leben Sie in einem Touristengebiet, dann empfiehlt sich die Öffnung eines eigenen Ladens. Bedenken Sie aber, dass die Geschäfte nicht das ganze Jahr konstant laufen. In der Saison werden Sie bestimmt einen riesigen Umsatz machen. Das Geld sollten Sie aber gut einteilen, das es auch für die Nebensaison reichen muss. Dann werden Sie sicherlich viel weniger verkaufen.
Das eigene Geschäft ist natürlich ein Risiko. Sie müssen zunächst einmal viel Geld investieren und dann abwarten, ob sich der Erfolg auch wirklich einstellt. Einfacher wäre da ein mobiler Verkauf. Dazu benötigen Sie lediglich einen eigenen Wagen und einen Verkaufstisch oder einen Stand. Sie könnten regelmäßig Flohmärkte, historische Märkte oder eine regionale Kirmes besuchen. Das erfordert natürlich eine hohe Mobilität. Auch das Wochenende wird in Zukunft verplant sein, denn diese Großveranstaltung findet meist nur von Freitag bis Sonntag statt. Zudem haben viele Händler bereits seit Jahren ihre Stammplätze. Sie können also damit rechnen, dass Sie zunächst zum Verkauf eher ungünstige Stellplätze zugewiesen bekommen. Erst wenn Sie sich etabliert haben, wird Ihre Chance auf einen besseren Verkaufsplatz steigen.

Der Online-Verkauf

Sollten Sie nur über wenig oder gar kein Startkapital verfügen, dann empfiehlt sich ein Verkauf über das Internet. Dadurch können Sie sogar einen viel größeren Kundenkreis bedienen. Sie benötigen zunächst eine eigene Website. Diese sollten Sie von einem Profi erstellen lassen. Die Website sollten sämtliche Produktinformationen und natürlich eine Preisliste enthalten. Bedenken Sie, dass der Online-Kauf eine reine Vertrauenssache ist. Daher sollten Sie sich vorstellen. Veröffentlichen Sie ein Bild und geben Sie in jedem Fall Ihre eigene Adresse an. Sie sollten auf keinen Fall ein Postfach benutzen, denn dass hält die Kunden garantiert vom Kauf ab. Sie können die Ware zusätzliche über online-Kleinanzeigen vermarkten. In jede dieser Anzeige gehört natürlich ein Link auf Ihre Website.

Der Verkauf über EBay

Überlegen Sie auch, ob Sie Ihre Ware über EBay verkaufen möchten. Sie könnten einen eigenen EBay-Shop eröffnen oder als Topseller tätig werden. Für beide Varianten brauchen Sie keinerlei Vorkenntnisse. Schauen Sie einfach auf www.ebay.de. Dort finden Sie alle relevanten Informationen. Sie werden über EBay sicher gute Geschäfte machen, aber der Verkauf ist sehr zeitintensiv. Er erfordert logistische Planung und Durchführung. Nach dem Verkauf müssen Sie die Zahlung abwickeln und kontrollieren. Dafür benötigen Sie ein PayPal-Konto. Danach muss die Ware verpackt und verschickt werden. Auch das fordert Geduld und Genauigkeit.

Tipp Sehen sich bei der Konkurrenz um und holen Sie sich gute Tipps und Ideen. Unter Die Genusshandwerker finden Sie ein Unternehmen, dass erfolgreich im online Verkauf von regionalen Spezialitäten tätig ist. Vergleichen Sie das Produktangebot und die Preise. Sollten sie es sich leisten können, dann unterbieten Sie die Preise. Denken Sie auch an Sonderangebote.

 

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