(24.03.2010)

Selbstständig mit einem Tapezierservice

Nicht jeder kann problemlos selbst das eigene Heim neu tapezieren. Sie können es? Dann machen Sie daraus ein Geschäft!

Manche Menschen lieben es Ihre eigene Wohnung oder Ihr eigenes Haus zu renovieren. Sie sind ständig auf der Suche nach neuen Ideen. Andere Menschen treibt es den Schweiß auf die Stirn, wenn Sie nur an das Wort tapezieren denken. Genau für letztere Personengruppe ist diese Geschäftsidee gedacht.

Was benötigen Sie für den Start?

Wie hoch Ihr Anfangsbudget sein wird, hängt ganz von Ihren eigenen Vorstellungen ab. Um einfache Tapezierarbeiten durchzuführen, reicht sicherlich ein einfacher Tapeziertisch und einige Werkzeuge. Ob Sie damit allerdings die Wünsche der Kunden auch erfüllen können ist fraglich. Manche Kunden haben ganz bestimmte Vorstellungen von Tapeten und Farben. Sie wünschen sich außergewöhnliche Dekor-Tapeten und die Muster sollen designermäßig angeklebt werden. Auch Borten und oder Fototapeten liegen voll im Trend. Diese Wünsche sollten Sie erfüllen können und daher benötigen Sie früher oder später eine professionelle Tapezier-Ausrüstung. Ein Transporter oder ein Van muss angeschafft werden, denn schließlich muss Ihre Ausrüstung ja auch transportiert werden. Für den Anfang reicht auch ein Kombi. Alternativ sollten Sie über den Kauf eines Anhängers nachdenken.

Was braucht ein guter Tapezierer?

Im Idealfall haben Sie erfolgreich eine Ausbildung zum Tapezierer absolviert. Falls nicht, dann sollte Sie mit Herz und Verstand Hobbytapezierer sein. Handwerkliche Fähigkeiten gehören dazu. Hin-und wieder müssen Sie auch mal als Elektriker fungieren, denn Lampen und Steckdosen müssen vor der Renovierung abmontiert werden. Auch bei der Beratung sollten Sie Kompetenz und Erfahrungen vorweisen können. Der Kunde möchte nicht nur einfache Rauhfasertapete. Die kann er selber anbringen! Er ruft nach einem professionellen Tapezierer um ein aufwendiges und außergewöhnliches Design zu erhalten. Sie müssen Ihr Handwerk also wirklich beherrschen, sonst werden Sie auf Dauer keinerlei Erfolg haben. Schauen Sie sich Bücher zum Thema Tapeten und Design an. Alle Bücher können Sie problemlos online bestellen.

Mitarbeiter ja oder nein?

Ob Sie Mitarbeiter einstellen, hängt natürlich in erster Linie von Ihrer Auftragslage ab. Bedenken Sie, dass auch der ein oder andere Großauftrag in Haus hinein flattern kann. Auch bei Frist-Terminen werden Sie es kaum alleine schaffen. Sorgen Sie dafür, dass Sie auf eine bestimmte Anzahl von Tagelöhnern oder Hilfsarbeitern zurückgreifen können. Mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit finden Sie auch ganz kurzfristig kompetente und gut ausgebildete Tapezierer. Bedenken Sie immer, dass Sie die Mitarbeiter entlohnen müssen. Darüberhinaus fallen Lohnnebenkosten und auch Versicherungsbeiträge an.

Die richtige Werbung

Tapezierer sind gefragte Leute, denn immer mehr Menschen legen Wert auf eine behagliche Atmosphäre. Das gilt im Büro und auch zu Hause. Die Konkurrenz wird groß sein. Werfen Sie deshalb einen Blick auf die Homepages Ihrer Konkurrenten zum Beispiel unter  Malerbetrieb Götz oder Malerbetrieb Bury und holen Sie sich Tipps und Anregungen. Zufriedene Kunden sind Ihre größte und erfolgreichste Werbung. Daran sollten Sie immer denken. Machen Sie Ihre Arbeit daher absolut gewissenhaft und seien Sie auch für noch so ungewöhnliche Kundenwünschen offen.
Eine wirksame Möglichkeit, auf Kundenfang zu gehen, bietet auch eine Anzeige in der örtlichen Zeitung. Denken Sie daran, dass Sie immer einen Hinweis auf Ihre Homepage geben. Haben Sie zufriedene Kunden, dann fragen Sie diese, ob Sie gerne ein Statement über Ihre Arbeit abgeben würden. Stellen Sie das auf Ihre Homepage. Dazu können Sie auch noch ein Foto von Ihrer Arbeit einstellen. Natürlich sollte der Kunde dafür ein kleines Dankeschön erhalten. Bieten Sie einen Tapetengutschein oder eine kostenlose Arbeitsstunde an.
Um auf Dauer erfolgreich zu sein müssen Sie sich mit den neusten Trends auskennen. Besuchen Sie Fachmessen und holen Sie sich dort neue Ideen. Abonnieren Sie Fachzeitschriften und bilden Sie sich über die Kurse der Handwerkskammer weiter. Halten Sie Kontakt zu Tapetenherstellern und bitten Sie darum, dass man Ihnen regelmäßig Kataloge zukommen lässt. Auch brancheninterne Newsletter sollten Sie immer abonnieren.

 

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