So eröffnet man einen Tante-Emma-Laden
Ein eigener Tante-Emma-Laden scheint auf den ersten Blick ein sehr einfaches Konzept.
Trotzdem sollte es gut vorbereitet sein, schließlich soll das breite Produktsortiment auch dem entsprechen, was die Kundschaft braucht. Im Folgenden finden Sie einige wertvolle Tipps, woran sie bei Ihrem Business-Plan denken sollten:
1. Der passende Ort eines solchen Ladens sollte genau untersucht werden. Es ist genauso wichtig zu wissen, dass die Konkurrenz nicht zu nahe ist, wie die Bedürfnisse der Nachbarschaft zu kennen. Dazu kann man sich leicht einmal umhören. Zudem muss geprüft werden, ob viele Fußgänger oder Autos vorbeikommen.
2. Weiterhin ist es hilfreich die Kriminalitätsrate des möglichen Standortes Ihres Ladens zu kennen. Auch die Bevölkerungsrate kann bedeutend Auskunft über die potenzielle Kundschaft bringen. Zuletzt muss bei den zuständigen Behörden eine Erlaubnis für das Eröffnen eines solchen Ladens geholt werden.
3. Nachdem der Standort sorgfältig ausgewählt wurde, müssen Sie Ihren Einzelhandel anmelden und eine Haftpflichtversicherung abschließen.
4. Zur Einrichtung des Ladens sollten Sie die Bestimmungen der zuständigen Gesundheitsbehörden und Feuerwehr kennen und Sie benötigen eine Erlaubnis mit Lebensmitteln zu handeln. Manchmal gibt es gemeinnützige Organisationen, die Hilfestellungen zur Promotion von gesundem Essen anbieten.
5. Kooperativen, Online-Großhändler und lokale Zulieferer müssen kontaktiert werden, um einen Preisvergleich für Lebensmittel und andere Produkte zu erhalten. Auch für die Ausstattung des Ladens, wie zum Beispiel Regale, Kühlschränke oder Sichheitssysteme, sollten Sie diese Vorgehensweise wählen.
6. Denken Sie außerdem rechtzeitig daran, alle Ausgaben für den Aufbau des Ladens aber auch die laufenden Kosten zu notieren. Vor allem auch Steuern, Versicherungen, Miete und Abfall sollten nicht vergessen werden, um daraus profitable Preise zu errechnen.
Vor der Öffnung ist es hilfreich die Nachbarschaft auf Ihren Laden aufmerksam zu machen. Knüpfen Sie Kontakte und informieren Sie sich über lokale Ereignisse.
Ein kleiner Beweis, dass sich ein Tante Emma Laden durchaus lohnen kann ist Jan Schawe, der sein \"Mutterland\" 2007 in Hamburg gründete. Sein Geschäftskonzept - basierend auf ökologischen Produkten aus der Gegend - kam so gut an, dass er nur ein Jahr später schon seine Aufwendungen amortisieren konnte.
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