So lässt sich Raum zu Geld machen
iStopOver ist eine Geschäftsidee aus den USA, die auch gut auf den deutschen Markt adaptiert werden kann.
Dabei setzt iStopOver auf zwei unterschiedliche Zielgruppen als Anbieter für diese Geschäftsidee. Als erste Zielgruppe werden die Besitzer von Häusern und Wohnungen definiert, Zielgruppe zwei sind die Besitzer von Räumen, die sich als Büro oder Geschäftsraum eignen.
Unabhängig davon, welche Zielgruppe gerade bedient werden soll, ist das Modell von iStopOver denkbar einfach: Die Besitzer von Häusern oder eben Büroräumen stellen Räume für andere zur Verfügung, die sie gerade selbst nicht nutzen. Das heißt, es werden vorhandene, jedoch nicht genutzte Kapazitäten für einen bestimmten Zeitraum zu Geld gemacht.
In Bürogebäuden können per iStopOver auf diese Art und Weise zum Beispiel zusätzliche Arbeitsplätze vermietet werden - oder aber der bestehende Besprechnungsraum wird stunden- oder tageweise an externe Unternehmen vermietet. Im privaten Sektor ist die Idee, die sich hinter iStopOver verbirgt, vor allem im touristischen Sektor von großem Interesse. So können Teile des eigenen Wohnhauses genutzt werden, um sie für Touristen anzubieten. Eigentümer in weniger touristisch erschlossenen Gegenden können ihren Wohnraum auch anderen Gruppen, zum Beispiel Arbeitern, die sich zwischenzeitlich auf Montage befinden, zur Verfügung stellen. Davon profitieren dann auch alle Beteiligten: Der Besitzer kann den ohnehin vorhandenen Raum, den er selbst nicht nutzt, anderen zur Verfügung stellen und damit Geld verdienen. Der Gast oder Toruist profitiert davon, dass er für seine Unterkunft weniger bezahlen muss als in einem Hotel, in einer Pension oder in einer Ferienwohnung. Der Service mag im Gegenzug vielleicht ein wenig geringer sein. Wer aber zum Beispiel im Sommerurlaub ohnehin tagsüber viel unterwegs ist und unter einer Unterkunft vor allem einen guten Schlafplatz versteht, der kann bei iStopOver durchaus sehr gut fündig werden. Und man spart sich als Kunde den üblichen Touristen-Rummel, der zum Beispiel in großen Hotels und Appartmenthäusern vorherrschend ist.
Ein gut sortiertes Online-Marktportal
iStopOver ist letztlich ein Marktplatz, an dem Angebot und Nachfrage für freie Räumlichkeiten zusammen kommen. Aktuell wird das Angebot also nicht allein auf Häuser und Büros beschränkt, es gibt sogar explizite Angebote für Großveranstaltungen wie zum Beispiel die Fußball WM 2010 in Südafrika oder aber für die Olympischen Winterspiele 2010, die in Vancouver stattfinden werden. iStopOver macht also vor Ländergrenzen nicht halt, so dass auch für Deutschland ein vergleichbares Angebot geschaffen werden könnte. Man kann sich als Besitzer einer Immobilie bei iStopOver online registrieren und dort einstellen, welche Möglichkeiten man seinen Gästen wirklich anbieten kann - ist es nur ein Schlafplatz auf der Couch mit einer warmen Dusche am nächsten morgen oder ist es vielleicht eine komplette Etage im Wohnhaus, da die Kinder ausgezogen und der Platz damit vorhanden ist? Der Anbieter bestimmt selbst, was dort eingestellt werden soll - Fotos, Preise, Daten der Verfügbarkeiten: All das kann dort beschrieben werden, ebenso wie eine Beschreibung der eigenen Person oder aber die Definition der Gäste, die man in seinen eigenen Räumlichkeiten gerne beherbergen möchte. Das alles ist kostenlos und noch völlig unverbindlich.
Das Angebot erscheint auf der Website von iStopOver. Gäste können sich dort ihre Unterkunft aussuchen und direkt beim Besitzer buchen, um sich mit ihm auch über den Buchungszeitraum und über das Honorar zu einigen. In diesem Zusammenhang bezahlen die Gäste für ihre Unterkunft dann allerdings an iStopOver und erhalten hierfür im Gegenzug eine Art Barcode. Den händigen sie wiederum dem Vermieter aus, der den Code online eingeben kann. Die Zahlung, die im Vorfeld an iStopOver erfolgt, ist dabei höher als der Preis, den der Vermieter erzielt. Sobald der Barcode eingegeben wird, erhält der Vermieter das Geld von iStopOver. Der Dienst selbst hält allerdings die Mehrzahlung ein, wovon er letztlich lebt und die Ausgaben wie Bereitstellung der Datenbank bezahlen kann. Bei der Vermietung von Büroräumen erfolgt die Vorgehensweise nach dem gleichen Schema.
In Deutschland können die Besitzer von Häusern und Wohnungen sicherlich auf die gleiche Art und Weise Geld verdienen. Hier gibt es im Vorfeld allerdings noch die eine oder andere Kleinigkeit zu berücksichtigen, etwa das Anmelden des Gewerbes als Vermieter oder aber eine Anmeldung bei den Finanzbehörden. Von der Grundausrichtung der Idee kann jedoch alles genauso funktionieren, wie es in den USA ja bereits erfolgreich umgesetzt wird.
Kontakt: http://www.istopover.com/
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