(17.02.2010)

So starten Sie Ihren häuslichen Pflegedienst!

Die allgemeine Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch gestiegen.

Über 100jährige sind längst keine Seltenheit mehr. Als eine Folge dieser Entwicklung steigt natürlich auch die Nachfrage an häuslicher Alten- und Krankenpflege.

Viele ältere, pflegebedürftiger Menschen scheuen sich vor dem Umzug in ein Pflegeheim und möchten solch eine Entwurzelung so lange wie möglich vermeiden. Also suchen sie (oder ihre erwachsenen Kinder) nach kompetenten, qualifizierten Pflegekräften, die zu ihnen ins Haus kommen und dort für sie sorgen.

Bei entsprechender Eignung bietet ein selbständiger häuslicher Pflegedienst eine solide berufliche Perspektive in einem immer wichtiger werdenen Wirtschaftszweig.

Die folgenden Tipps sollen Ihnen den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtern:

1. Verschaffen Sie sich einen Einblick in Statistiken zur Altersstruktur der Region, in der Sie sich selbständig machen wollen. Eine Standortanalyse schafft einen Überblick über Angebot und Nachfrage und auch das Wachstumspotenzial Ihres Unternehmens.

2. Informieren Sie sich ausführlich über die rechtlichen Grundlagen und besorgen Sie sich alle notwendigen Genehmigungen und Unterlagen (z.B. Verträge mit Krankenkassen, Ärzten und medizinischen Einrichtungen)

3. Ermitteln Sie sorgfältig den Bedarf an Pflegekräften und deren Qualifikationen. Achten Sie darauf, dass alle Ihre Mitarbeiter die fachlichen Voraussetzungen und Qualifikationen für die häusliche Pflege erfüllen und auch die entsprechenden menschlichen und sozialen Kompetenzen mitbringen.

4. Kümmern Sie sich um angemessene, gut erreichbare Geschäftsräume, die barrierefrei und geräumig sind. Ein freundlicher Empfangsbereich und ein gut sichtbares Firmenschild sorgen für eine positive Außenwirkung.

5.
Machen Sie sich von Anfang an mit dem Thema \"Qualitätssicherung in der Pflege\" vertraut, erstellen Sie eine enstprechende Strategie und setzen Sie diese konsequent mit Ihren Mitarbeitern um. 

 

Professionelle Hilfe und Beratung in der Gründungsphase ist unerlässlich. Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Idee können Sie sich u.a. bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege,der Industrie- und Handelskammer, oder beim Bundesverband ambulante Dienste (bad) e.V. holen.

 

Inzwischen ist der Markt für professionelle Software für Pflegedienste recht umfangreich. Moderne spezielle Software-Lösungen sind auch für Nicht-Fachleute absolut anwenderfreundlich. Ein Beispiel dafür ist die Pflegesoftware CareSocial

 

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